Eierindustrie

Hennen legen normalerweise bis zu 40 Eier im Jahr. Die auf Hochleistung gezüchteten Hennen sind dazu gezwungen, rund 300 Eier im Jahr zu legen - und das ohne Untebrechung. Dies hat zur Folge, dass die Tiere unter sehr schmerzhaften Eileiterentzündungen, inneren Verletzungen und blutigen Geschwüren leiden.

Auch in Bio-Höfen sind die Zustände nicht besser. Dort leben beispielsweise 3'000 Hühner in einem Stall auf engstem Raum. Durch die vielen Artgenossen sind die Tiere enorm gestresst und völlig überfordert. Verhaltensstörungen wie Federpicken oder Kannibalismus sind an der Tagesordnung.
Kücken werden in riesigen Brutmaschinen ausgebrütet, was heisst, dass sie niemals einen Kontakt zu ihrer Mutter haben. Männliche Kücken sind für die Eierindustrie wertlos, daher werden sie schon als Baby aussortiert und lebendig geschreddert, erstickt oder vergast. In Deutschland sind das beispielsweise ca. 30 Millionen Kücken pro Jahr.

Unter normalen Umständen werden Hühner 15 Jahre alt. In der Intensivtiehaltung kaum älter als 20 Monate. Da ihre Leistungen abnimmt, werden sie nach diesem kurzen Zeitraum geschlachtet.

Ob Eier aus der Massentierhaltung oder Bio-Eier, die Hühner leiden immer.

Die traurige Geschichte vom Küken Finn.